Satzung „Aufwindfreunde" Oberaudorf e. V.

Vorbemerkung:

Die Satzung vom 05.12.2008 des Gleitschirmflieger-Clubs Aufwindfreunde e. V. in Oberaudorf wurde in der Gründungsversammlung am 05.12.2008 entworfen und von allen Gründungsmitgliedern befürwortet.
Satzung

§ 1) Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Aufwindfreunde“, hat seinen Sitz in Oberaudorf und ist im Vereinsregister eingetragen. Die Geschäftsstelle wird von der Vorstandschaft bestimmt.

§ 2) Zweck und Ziel

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sportes, insbesondere den des  Gleitschirmfliegens auf gemeinnütziger Grundlage. Selbstlose Förderung des Gleitschirmfliegens in natur- und landschaftsverträglicher Form und Förderung der Flugsicherheit, verbunden mit der geistig technischen Ertüchtigung, insbesondere der Jugend.
Vorrangiges Ziel des Vereins ist es, neuen Mitgliedern einen freundlichen und einfachen Beitritt zum Verein zu ermöglichen.
Des Weiteren die Erhaltung der bestehenden Fluggebiete (Hocheck, Wechselberg, Brünnstein). Die Vorstandschaft bemüht sich weitere neu Fluggelände zuzulassen.
Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn abgestellt. Das Zweckvermögen dient ausschließlich dem des Gleitschirmsports. Die Mitglieder erhalten keinerlei Gewinnanteil und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 3) Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4) Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können werden:
a) ordentliche Mitglieder
b) Ehrenmitglieder

§ 5) Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können alle Personen werden, wenn sie um die Aufnahme schriftlich bei der Vorstandschaft des Vereins nachsuchen. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag vom gesetzlichen Vertreter zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt die Vorstandschaft den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betreffenden die Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.
Die Mitgliederversammlung kann verdiente Mitglieder zu Ehrenmitglieder und  ehemaligen Vorsitzende zu Ehrenvorsitzenden wählen.
Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, Ämter zu verwalten, die Mitgliederversammlung zu besuchen und bei deren Entscheidungen mitzuwirken und die Leistungen des Vereins in Anspruch zu nehmen.
Alle Mitglieder verpflichten sich, den Vereinszweck ideell zu unterstützen und die für sie geltende Vereinsbestimmungen zu beachten.

§ 6) Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet:
a) durch freiwilliges Austreten
b) durch Tod
c) durch Ausschließung

zu a):
Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber der Vorstandschaft unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss des Kalenderjahres erfolgen. Das ausgeschiedene Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu entrichten.
zu b) 
Der Tod eines Mitgliedes bewirkt sein sofortiges Ausscheiden.
zu c)
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen schwer verstoßen hat, mit sofortiger Wirkung durch die Vorstandschaft, nach Abstimmung mit Einstimmigkeit aller Vorstandsmitglieder, ausgeschlossen werden. Vor Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied, unter Setzung einer angemessenen Frist, Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Ausschließungsbeschluss der Vorstandschaft mit den
Ausschließungsgründen ist dem betreffenden Mitglied mittels Einschreiben bekannt zu geben. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss binnen einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses eingereicht werden. Die Mitgliederversammlung, die vom Vorstand innerhalb zweier Monate zu berufen ist, entscheidet endgültig. Vor Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung auf die Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses zu.

§ 7) Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliederbeitrag wird jeweils von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

§ 8) Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
a) Vorstand
b) Vorstandschaft
c) Mitgliederversammlung

§ 9) Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden der Vorstandschaft. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB je allein.

§ 10) Die Vorstandschaft

Die Vorstandschaft besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, einem Schriftführer und einem Kassier und Beisitzer. Ob, wie viele und mit welchen Aufgaben Beisitzer gewählt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Vorstandschaft wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie fasst ihre Beschlüsse in Vorstandschaftssitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung berufen werden müssen.
Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandschaftsmitglieder anwesend ist. Sie fasst alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
Vorstandschaftssitzungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn ein Drittel der Vorstandschaftsmitglieder die Berufung unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom 1. und 2. Vorsitzenden schriftlich verlangt.
Der Vorstandschaft obliegt die Führung der Geschäfte des Vereins und die Entscheidung über die Aufnahme und Ausschließung von Mitgliedern. Die Vereinigung von zwei Vorstandsämtern in einer Person ist unzulässig.

§ 11) Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Kalenderjahres hat eine
ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Ihr obliegt vor allem:

a) die Entgegennahme der Jahresabrechnung und des Jahresberichts der Vorstandsmitglieder,
b) die Wahl der Vorstandschaftsmitglieder;
c) die Entlastung der Vorstandschaftsmitglieder;
d) die Festsetzung der Jahresbeiträge der Mitglieder;
e) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen;
f) Behandlung von Anträgen;
g) die Auflösung des Vereins.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Berufung von einem Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe und des Zwecks vom Vorstand verlangt wird.
Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Angabe von Zeit, Ort und vorläufiger Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der Anwesenden beschlussfähig.

In die endgültige Tagesordnung werden aufgenommen:

  1. Anträge auf Änderung der Vereinssatzung, wenn sie sechs Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich bei der Geschäftsstelle eingegangen sind und in der Einladung als Gegenstand der vorläufigen Tagesordnung bezeichnet sind.
  2. Alle Anträge, wenn sie spätestens eine Woche vor dem Versammlungstermin schriftlich bei der Vereinsgeschäftsstelle eingegangen sind.
  3. Anträge zur Aufnahme als Tagesordnungspunkt, die während der Versammlung gestellt werden können, mittels einer Abstimmung mit einfacher Mehr aufgenommen werden, ausgenommen sind hiervon Anträge, die eine Satzungsänderung bezwecken.
  4. Antragsberechtigt sind alle Mitglieder.

Die Mitgliederversammlungen fassen im allgemeinen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienen. Die Stimmabgabe kann nur in der Versammlung erfolgen. Vertretungen sind unzulässig. Zu Satzungsänderungen ist eine Stimmenmehrheit von drei Viertel der Erschienenen, zur Auflösung des Vereins ist eine solche von vier Fünftel der Erschienenen erforderlich.

§ 12) Organistation der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder dessen Vertreter geleitet. Ist auch dieser verhindert, leitet der Versammlungsleiter.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen sind zu protokollieren und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben. Dabei sollen Ort und Zeit der Versammlung sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden.

§ 13) Auflösung und Anfallberechtigung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in §11 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. In dieser Abschlusssitzung wird ebenfalls über die Verwendung der Bar- und Sachmittel des Vereins entschieden.
Diese Satzung wurde bei der ordentlichen Gründungsversammlung am 05.12.2008
einstimmig entschieden.

1. Vorstand        2. Vorstand        Kassier

Schriftführer